Autor

Der Autor Josa Wode bei seiner täglichen Recherche (Photo: Tom Meng) Der Autor ist Josa Wode. Josa Wode ist eine diesweltliche Entität 1985er Jahrgangs (unserer Zeitrechnung) auf der Suche nach einer besseren Realität. Ob es einen Unterschied zwischen Traum- und Wachrealität gibt, ist dabei noch abschließend zu klären. Wahrscheinlich aber doch.

Der Autor versucht, bestehende Verhältnisse zu durchbrechen und zu etwas Besserem zu wandeln. Dabei fängt er bei sich selber an (der alte Egoist).

Bestehende Verhältnisse und etwas Besseres sind schöne schwammige Begriffe, die jeder nach eigenen Vorstellungen biegen und drehen kann. In diesem Fall zielt der Begriff “Bestehende Verhältnisse” auf Macht- und Herrschaftsverhältnisse jedweder Art, Grenzen, Rassismus (ja auch Antisemitismus), Sexismus, Homophobie … (guter Trick, so kann niemand sagen, ich hätte was vergessen) und “etwas Besseres” auf die Abschaffung all dessen in den Köpfen und überall sonst, auf anarchistische/basisdemokratische Organisation, auf Selbstbestimmung und Solidarität und solchen Kram (uns wird schon noch was einfallen). Der Autor fühlt sich nicht wohl dabei, mit solch großen Worten um sich zu werfen, hat aber derzeit keine besseren oder bescheideneren parat.

Der Autor ist Autor, weil er Autor sein möchte. Er hegt aber auch Interesse am Umgang mit formalen Sprachen – ist also ebenfalls Programmierer und Softwareentwickler. Dies wird er wohl mindestens so lange beibehalten, wie sich anderweitig (durch das Schreiben) kein akzeptabler Lebensstandard sichern lässt. Länger, wenn die Freude am Programmieren nicht durch die Arbeitsumstände oder Missfallen an Sinn und Zweck der Sache zunichte gemacht wird.

Der Autor wird Autor bleiben, solange er den Kopf/Rücken dafür frei hat. Wer das ebenfalls möchte und die entsprechenden Mittel hat, ist eingeladen dies zu unterstützen. Dies ist auf persönliche, kooperative oder finanzielle Weise denkbar. Der Autor versucht, dem nicht mit seiner manchmal etwas verschrobenen und scheuen Art im Weg zu stehen – das funktioniert meistens auch.